9 Projekte, die online starten und am Ende in deinen Händen liegen

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Teil I

Online shoppen, Pinterest durchstöbern oder stundenlang Youtube-Videos schauen und schwupps sind 2 Stunden wertvoller Lebenszeit weg. Futschikato, wie man bei uns zu Hause immer sagt. Oft genug gehört, um es heute noch runterleiern zu können: „Was verbringst du so viel Zeit vor dem Kasten, wovon du morgen nichts mehr hast??! Was machst du da überhaupt? Ach, versteh einer die jungen Leute von heute…“ Nicht, dass ich das damals wahrhaben wollte, aber in Teilen haben sie recht gehabt, die lieben Großeltern. Häufig war es wirklich nur Zeit totschlagen und wichtige Sachen hinauszögern, aber eben nicht immer. Im Internet kann man vieles lernen, Neues entdecken und persönliche Kompetenzen weiterentwickelt.

 

Mit ein paar Tricks und Kniffen kann man das den ewigen Nörglern und Zweiflern auch beweisen PLUS dabei noch Spaß haben oder sie freundlich mit einbeziehen und überzeugen. Was du damit machst, bleibt dir überlassen. Hier sind jedenfalls die ersten 3 Online-Aktivitäten, die sich ins Real Life mitnehmen lassen.

1

Nr. 1 Online-planned Mädels-Abend 


Herren können das bestimmt auch 😉

Ladies, das hier ist die ultimative Erlaubnis, nach Herzenslust online zu shoppen und auf Pinterest und Co. zu „recherchieren“. Warum nicht den größten Internet-Kritiker den du kennst, dazu einladen? Bei mir wars meine Mama – und sie war begeistert!

Step 1: Einladungen

Lade deine Lieblings-Mädels in eine online-Gruppe ein (Facebook, Whatsapp, Instagramm, was du willst…).

Step 2: Ideensammlung

Bitte um Bild-Beiträge, was ihr an dem Abend machen wollt: Gesichtsmasken, Kochrezepte, Drinks, Filme. Alles kann auf Pinterest und Co gefunden und rübergeschickt werden. (Fortgeschrittene Mädels achten darauf, dass z.B. die Rezepte bei den Leckereien dabei sind – macht das Einkaufen später leichter)

Step 3: Termin-Planung

Macht ein Datum aus! Meistens geht es besser, wenn es ein oder zwei Datums-Vorschläge gibt, auf die sich die Mädels verteilen sollen. Bestenfalls gibt’s halt zwei unabhängige Mädelsabende, dann darf die Zahl der Eingeladenen natürlich höher sein, damit man beide Tage voll bekommt. Mögliche Planungshilfe: Doodle.

Step 4: Einkaufen und vorbeireiten.

PARTY HARD!!

 

Step 5:  Erinnerungen festhalten

Damit euch die Erinnerungen an den glorreichen Abend nicht verloren gehen, fleißig Fotos machen UND am Ende die Planungsbilder mit den echten Bildern zusammen verewigen. Das geht z.B. mit Fotomontagen und online-Tools wie canva.com (Lieblingsprogramm!!). Wenn ihr sowas öfters machen wollt, wie wäre es mit einem Wir-2017-Fotobuch? Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

2

Nr. 2 Bewerbungen,
die den Leser vom Hocker hauen!

Wenn du dich in deinem Job nicht mehr wohl fühlst oder gerade Schule/Studium beendet hast, dann wird es Zeit, sich einen „richtigen“ Job zu suchen und voll durchzustarten!

Dafür brauchst du eine aussagekräftige Hammer-Bewerbung – denn du willst ja nicht irgendeinen Job, sondern deinen Traumjob. Und der findet sich nicht von alleine. Job-Ausschreibungen gibt es viele im Internet. Tipp: Bewerbungen nicht einfach abschicken, sondern vorher schon mal anrufen und eine Nachfrage stellen, z.B. genauer Adressat/Ansprechpartner, Anzahl der gewünschten Referenzen, Aktualität der Ausschreibung.

Dann geh es um die Bewerbung an sich. Und was mögliche Design angeht, hat sich in den letzten Jahren vieles getan. Bewerbungen dürfen kreativer und individueller sein, als sie es früher waren. Das Internet ist voll mit Vorschlägen. Also: Ran an den Speck! Youtube und Pinterest sind ganz vorne mit dabei, wenn es um Anleitungen und Designs geht. Die benötigten Werkzeuge (häufig Adobe Indesign) sind zwar auf den ersten Blick sehr kostspielig, aber häufig gibt es Probe-Abos oder Test-Zeiträume (14 Tage). Das reicht ja völlig, um sich eine Vorlage zu erstellen, die anschließend in pages/office/openoffice bearbeitet werden kann.

Wenn ihr so eine aufgemotzte Bewerbung jemandem zur Korrektur vorlegt, könnt ihr erstaunte Blicke und Verwunderung ernten. „Wo hast du das denn gelernt?!“ Tja, im Internet!!

Überraschung: Jeder schaut zweimal hin, wenn er eine ungewöhnliche Bewerbung in Händen hält. Sie muss zur Position passen, aber die Aufmerksamkeit des Lesers hast du auf jeden Fall für dich.

 

 

 

3

Nr. 3 Online-Kurse
Futter fürs Gehirn

Stell es dir vor wie Schule/Uni, mit ausschließlich selbstgewählten Fächern, ohne aufstehen zu müssen und mit internationalen, motivierten Kommilitonen.

Wenn du etwas Neues lernen möchtest oder dich für ein spezielles Wissensgebiet besonders interessierst, dann ist das Internet generell dein bester Freund. Allerdings ist es heutzutage wirklich schwer geworden, in der Info-Flut noch zuverlässige Quellen für Infos ausfindig zu machen.Außerdem lädt das Internet dazu ein, zwischen Themen hin und her zu springen und immer nur an der Oberfläche zu kratzen. Um dem entgegenzuwirken (und vielleicht auch deine Karrierechancen mit einem weiteren Zertifikat aufzumotzen), kannst du dich an einem Online-Kurs versuchen. Anbieter gibt es viele: Udemi, Skillshare, Coursera, usw.

Coursera bietet eine Sammlung von Kursen, die von internationalen Top-Universitäten angeboten werden, Udemi und Skillshare bieten Inhalte von Privatleuten, die ihr Wissen zur Verfügung stellen. Schwerpunkt: Kreativ- und Designbereich. Was dir am meisten liegt, musst du entscheiden. Am Ende hältst du ein druckbares Zertifikat (Coursera-Kurs) oder ein fertiges Projekt in den Händen oder hast eine völlig neue Fähigkeit erlernt. Sei stolz auf dich!

 

PLUS: Dein Gehirn wird es dir danken. Du hast eine Sache vertieft betrachtet, bist in Handlung gekommen und hast ein Projekt abgeschlossen. Das verdient Respekt! Berichte über dein persönliches Projekt in den Kommentaren oder schick uns ein Foto!

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