Mentorenprogramm

Willkommen beim Mentoren-Programm!

Der Weg zum Staatsexamen ist steil, steinig und für viele schwer. Danach wird alles besser –das glaubte auch Marie, die 2015 ihr Examen gemacht hat.

Ich dachte wirklich, dass ich gut ausgerüstet bin für die Arbeit. Mein Examen hab ich mit zwei 1en und einer 2 absolviert, meine Praktika waren immer gut gelaufen und mein künftiger Arbeitgeber hatte mir Einarbeitungszeit und Betreuung zugesagt. Am 1. Arbeitstag stand ich motiviert in der Praxis – und keiner hatte Zeit. Mein Betreuer hatte Urlaub (danach war er krank gemeldet), der Chef nicht da und ich hatte gleich am ersten Tag eigene Patienten. Die Kolleginnen haben mir so gut es ging geholfen und ich habe versucht, alles so zu machen wie am Hospitationstag, aber ich habe mich richtig schlecht gefühlt. Soweit hat alles funktioniert, aber das Gefühl ging nicht weg, nicht gut genug zu sein, nicht genau zu wissen was man tut und kein Feedback zu bekommen. Nichts war so, wie wir es in der Ausbildung gelernt hatten, keine Assessments und nichts. Mir das einzufordern, das habe ich mich nicht getraut. Nach 3 Wochen hatte ich ein Gespräch mit dem Chef, wie es laufe. Er war sehr zufrieden mit mir, ich war still.“

Leider ergeht es so vielen werdenden oder frisch geprüften Ergotherapeuten und die wenigsten Schulen bieten ein entsprechendes (Vorbereitungs-) Programm, um die Erfahrungen junger Ergotherapeuten gemeinsam zu reflektieren und auszuwerten.
Dieses beklemmende Unsicherheits- und Nicht-gut-genug-sein-Gefühl lässt sich als Ausbildungs- oder Praxisschock zusammenfassen. Hierzu gibt es einiges an Studien und Forschung, allerdings kaum im ergotherapeutischen Bereich.

2017 wurde von D. Marx eine Bachelorarbeit geschrieben, die ein extra dafür ins Leben gerufenes Projekt auswertet:
Junge ErgotherapeutInnen im ersten Jahr nach der Ausbildung bekamen einen erfahrenen Ergotherapeuten zugeteilt, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite stand.

So etwas nennt sich Mentoring und ist eher bekannt aus der Wirtschaft. Frauen erhielten hier „Führungs-Mentoring“, um sich künftig in die höheren Management-Ebenen vorzuwagen und „richtig durchstarten zu können“.

Und genau das wünsche ich mir für künftige Ergotherapeuten: Durchstarten und das Gesundheitswesen rocken! Dafür, dass du dabei gesund und zufrieden bleibst und nicht aufgibst, wenn dir ein paar Steine in den Weg gelegt werden, dafür habe ich dieses Programm aufgebaut.

Mentoring – richtig ein- und umgesetzt – kann nachweislich sehr erfolgreich sein und zu einer absoluten Win-Win-Situation für Mentee und Mentor werden.

Vorteile:

  • Du bist nicht mehr auf dich allein gestellt und hast einen festen Ansprechpartner für alle fachlichen & emotionalen Fragen.
  • Der Mentor erlebte die Probleme selbst, die Ausbildung/Studium und der Job-Einstieg mit sich bringen steht dir mit Rat und Tat zur Seite.
  • Du bekommst Einblicke in den Werdegang eines anderen Ergotherapeuten und kannst von seinen Erfahrungen lernen, um größere Fehler zu vermeiden und dich schnell ins Erwerbsleben einarbeiten.
  • Dein Mentor kann dir Tipps und Tricks verraten, wie du bessere Noten schreibst, dein Zeitmanagement aufbesserst, welche Fortbildungen sinnvoll sind oder wie du schneller ein eigenes Netzwerk aufbauen kannst.

Kosten:Das Mentoring ist für dich die ersten 6 Monate kostenfrei.
Danach solltest du durch das gröbste durch sein 😉

Falls du die Hilfe des Mentors länger in Anspruch nehmen möchtest, wird aus euch ein Coaching-Gespann. Was dann an Kosten auf dich zukommt, erklärt dir gerne dein Coach im persönlichen Gespräch.

Anmeldung und weitere Infos gibts per Mail unter  info@ergomaniacs.de

 

Ich freu mich auf dich,

Susanne